Haben Sie ebenfalls ein Studium der Geodäsie und Geoinformation an der TUM abgeschlossen und möchten sich und Ihren Beruf kurz vorstellen? Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.
Bitte kontaktieren Sie Frau Dr. Tatjana Kutzner (kutzner@tum.de) für weitere Informationen und die Einreichung von Beiträgen.

Sarah Agirgöl

Name: Dipl.-Ing. Sarah Agirgöl
Abschlußjahrgang: 2008
Vertiefungsrichtungen: Erdmessung und Satellitengeodäsie
Beruf: Technische Angestellte
Arbeitgeber: Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

"Derzeit arbeite ich als technische Angestellte am Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) in der Sektion der Physikalischen Ozeanographie. Auf monatlichen Monitoringfahrten in der Ostsee sammeln wir hydrographische Daten (Temperatur, Salinität, Sauerstoffgehalt, Strömung, etc.) mit Hilfe einer Tiefseesonde und eines akustischen Doppler-Strömungsmessers an Bord des dänischen Forschungsschiffes JHC Miljö im Fehmarnbeltgebiet zusammen mit dänischen Kollegen."

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Huberta Böck

Name: Dipl.-Ing. Huberta Bock
Abschlußjahrgang: 1998
Vertiefungsrichtungen: Kartographie, Ingenieurbaukunde
Beruf: Baurätin
Arbeitgeber: Freistaat Bayern,
Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben
, Krumbach

"Ich wollte immer einen Beruf, bei dem ich mit Menschen zu tun habe, aber auch nicht nur im Büro sitze. Nachdem ich meine Facharbeit am Gymnasium zum Thema „Ziele und Methoden der Flurbereinigung“ abgeschlossen hatte, fand ich großen Gefallen an dem vielseitigen Aufgabenfeld der Flurbereinigungsbehörden und habe mich folglich über die Studienrichtung Geodäsie erkundigt. Ich bin wirklich froh über diese Wahl, denn es ist ein sehr vielseitiges und interessantes Studium. Aber nicht nur die Inhalte machen das Geodäsiestudium aus, sondern auch die Nähe zu den Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern und die daraus resultierende gute und fast freundschaftliche Betreuung und Atmosphäre."

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Ulrich Huber

Name: Dr.-Ing. Ulrich Huber
Abschlußjahrgang: 1996
Vertiefungsrichtungen: Ingenieurvermessung, Geoinformationssysteme
Beruf: GIS-Beauftragter, Sachgebietsleiter
Arbeitgeber: Landkreis Cham

"Nach meinem Abitur 1989 habe ich zunächst bei der Bundeswehr eine Ausbildung zum Reserveoffizier im Bereich der Panzermörser durchlaufen. Durch die dortigen Aufgaben bei der Vermessung von Feuerstellungen und Zielen bin ich auf den Studiengang "Vermessungswesen" an der TU München aufmerksam geworden, den ich schließlich im Herbst 1991 angetreten habe."

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Dominik Kraft

Name: Dipl.-Ing. Dominik Kraft
Abschlußjahrgang: 2007
Vertiefungsrichtungen: Geodäsie & GIS
Beruf: Vermessungsingenieur
Arbeitgeber: Trigonos ZT GmbH, Schwaz (A)

"Auf Geodäsie und Geoinformation bin ich eher durch Zufall gestoßen. Der Studiengang erschien mir als sehr aktuell mit vielfältigen Arbeitsbereichen. Nach dem Studium konnte ich gleich bei einem privaten Ingenieurbüro in Tirol anfangen. Schon während der Studienzeit reizte mich die Vermessung im Gelände am meisten, deshalb war die Anstellung in Österreich ein Glücksfall für mich."

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Franz Meyer

Name: Dr.-Ing. Franz Meyer
Abschlußjahrgang: 2000
Vertiefungsrichtungen: Astronomische und Physikalische Geodäsie, Photogrammetrie und Fernerkundung
Beruf: Research Professor
Arbeitgeber: University of Alaska Fairbanks,
Radar Remote Sensing

"Ich bin während meiner Zeit bei der Bundeswehr mit Vermessungstätigkeiten in Berührung gekommen und fand dabei die Kombination von theoretischer Planung und praktischer Umsetzung interessant und ansprechend. Rückblickend kann ich behaupten, dass mir zum Zeitpunkt meiner Studienwahl die Breite des Feldes Geodäsie noch nicht bewusst war. Die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten, die sich in meinem Studium auftaten, haben mich positiv überrascht."

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Theresa Neuhierl

Name: Dr.-Ing. Theresa Neuhierl
Abschlußjahrgang: 1998
Vertiefungsrichtungen: Ingenieurgeodäsie, Erdmessung
Beruf: Vermessungsrätin
Arbeitgeber: Freistaat Bayern, Staatsministerium der Finanzen

"Nach dem Studium war ich sechs Jahre wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Geodäsie. Dort war ich in der Lehre und verschiedenen Forschungsprojekten eingesetzt. Die Krönung war für mich die Mitarbeit beim Gotthard-Basistunnel in der Schweiz, dem mit 57 km derzeit längsten Eisenbahntunnel der Welt. Hier konnte ich eine neue Methode zur Richtungsübertragung durch Koppelung von Inertialmesstechnik und Autokollimation entwickeln, um die klassische Variante über Vermessungskreisel unabhängig zu überprüfen. Wer jetzt mit den Begriffen nichts anfangen kann, dem kann ich nur empfehlen, das Studium Geodäsie und Geoinformation zu wählen."

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Christiane Radies

Name: Christiane Radies, M.Sc.
Abschlußjahrgang: 2013
Vertiefungsrichtungen: Geoinformationssysteme, Photogrammetrie, Kartographie
Beruf: Technischer Consultant
Arbeitgeber: Esri Deutschland GmbH

Mein Name ist Christiane Radies und ich war während meines Studiums der Geodäsie und Geoinformation am Lehrstuhl für Geoinformatik der TU München als studentische Hilfskraft tätig. Meine Masterarbeit habe ich auch dort geschrieben, zusammen mit dem städtischen Vermessungsamt München und Esri Deutschland. Thema war die automatische Modellierung von 3D-Stadtmodellen mit der Software CityEngine von Esri. Die 3D-Modellierungssoftware CityEngine erzeugt z.B. möglichst automatisch auf Basis von 2D-Gebäudeumrissen 3D-Modelle. Das spart viel manuelle Arbeit und lässt digital in wenigen Sekunden ganze Städte in die Höhe schießen. Anschließend startete ich 2013 bei Esri in Kranzberg bei München im technischen Vertrieb und unterstütze die Kollegen des Vertriebs beim Kunden in technischen Frage- und Aufgabenstellungen.

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Markus Ulrich

Name: Dr.-Ing. Markus Ulrich
Abschlußjahrgang: 2000
Vertiefungsrichtungen: Astronomische und Physikalische Geodäsie, Photogrammetrie und Fernerkundung
Beruf: Manager Research & Development
Arbeitgeber: MVTec Software GmbH, München

"Während meines Grundwehrdienstes bin ich in den Bereichen Radar und Vermessung ausgebildet worden. Das Vermessen hat mich so begeistert, dass ich beschloss, Vermessungswesen (so hieß der Studiengang damals noch) zu studieren. Die vergleichsweise geringen Studentenzahlen ermöglichten es uns, eine intensive und fürsorgliche Betreuung zu erfahren. Anonymität, die bei größeren Studiengängen oft beklagt wird, war bei uns nie ein Thema. Man fühlte sich einfach wohl in der kleinen Familie der Vermesser."

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