Willkommen am Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetpräsenz des Lehrstuhls für Wasserbau und Wasserwirtschaft.
Hier finden Sie Informationen zu unserer Forschungs- und Lehrtätigkeit sowie zu unseren Laboratorien,
der Versuchsanstalt Obernach und dem Dieter-Thoma-Labor.
 

Covid19

Nachdem der Publikumsverkehr an der TUM weiterhin eingeschränkt ist bitten wir Sie mit uns vornehmlich via e-mail in Kontakt zu treten. Mehr Informationen

As public access to the TUM is still restricted, we kindly ask you to contact us primarily via e-mail. More information

Lectures

Ethik in Wissenschaft und Technologie - Teil 1

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
  • Eva Sandmann
Nummer0000003121
ArtVorlesung
Umfang2 SWS
SemesterWintersemester 2020/21
UnterrichtsspracheEnglisch
Stellung in StudienplänenSiehe TUMonline
TermineSiehe TUMonline

Termine

Teilnahmekriterien

Lernziele

Die Studierenden entwickeln ein besseres Verständnis für die Natur des wissenschaftlichen Arbeitens im Rahmen von interdisziplären Zusammenhängen (Nexus - Water, Food, Energy). Sie lernen die wichtigsten ethischen Theorien kennen und können diese anwenden. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, fachliche und normative Dimensionen eines Problems professionell zu trennen und mit Hilfe nachvollziehbar gewichteter Kriterien zu einer Entscheidung zu kommen. Die Kompetenzen Problemdifferenzierung, reflektorische Argumentation und kritische Urteilskraft werden explizit gefördert. Die Studierenden können interdisziplinäre Projektarbeiten einschätzen und bewerten.

Beschreibung

Naturwissenschaftler und Ingenieure in der Wissenschaft und in der Wirtschaft stehen teils unvermittelt zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn vor moralischen Herausforderungen, auf die sie das traditionelle Studium meist kaum vorbereitet hat. Diese können in der Diskussion aktueller Ereignisse mit Laien genauso wie in der Entscheidung zur Verwirklichung naturwissenschaftlicher Innovationen in Forschung und Industrie in Erscheinung treten. In einem einführenden Seminar erarbeiten die Studierenden Grundmodelle ethischer Argumentationen. Anschließend bearbeiten sie praxisnah ethische Herausforderungen mit konkreten Projektbeispielen aus dem Nexus - Themenkomplex "Water-Food-Energy".

Inhaltliche Voraussetzungen

Studierende müssen zunächst das Basis Seminar besuchen um dann in der Fortgeschrittenen Veranstaltung das Wissen in der Projektarbeit zu vertiefen.

Lehr- und Lernmethoden

Textlektüre, Erschließung der Inhalte von Vorträgen, Problemdifferenzierung, Referate, Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussion, Präsentation und schriftliche Ausarbeitung.

Studien-, Prüfungsleistung

Die Studierenden nehmen aktiv am Seminar Teil und beteiligen sich an den Diskussionen (Prüfungsleistung 10%). Die zusammenfassenden Diskussionen ermöglichen den Studierenden eine kontinurierliche Überprüfung ihrer Argumentationskompetenz. Durch das Studium von Vertiefungstexten und Projektbeispielen erwerben sich die Studierende Kenntnisse über die gesellschaftlichen Herausforderungen des Themenkomplexes " Nexus - Water-Food-Energy" und präsentieren diese in einem Vortrag (Prüfungsteilleistung 80%) und begründen ihren Standpunkt in einer schriftlichen Zusammenfassung (Prüfungsteilleistung 10%).

Links

Aktuelle Forschungsprojekte

Projekt VieWBay: Virtueller Wasser-Raum Bayern

Seit Januar 2018 läuft das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderte und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt getragene Verbundprojekt VieWBay zur präzisen Berechnung und Dokumentation der räumlichen und zeitlichen Dynamik von Wasser- und Stoffströmen des hydrologischen Raums Bayern. Mehr

Projekt FIThydro  -   Fishfriendly Innovative Technologies For Hydropower

Im November 2016 startete das europäische Forschungsprojekt FIThydro mit Prof. Peter Rutschmann als Koordinator.  FIThydro, „Fishfriendly Innovative Technologies for Hydropower“, ist ein Horizon 2020 Projekt im erneuerbaren Energien Call der EU. Wissenschaftler von 26 Partnerorganisationen sowie ein internationales Expertengremium untersuchen hier die Auswirkungen von Wasserkraft auf die Ökologie des Fließgewässers und Fische im Speziellen, wobei machbare und kosteneffiziente Maßnahmen und die Entwicklung eines Entscheidungstools für Entscheidungsträger und Politiker erarbeitet werden. Das Konsortium besteht aus Universitäten, Forschungsinstituten, Kraftwerksbetreiber sowie Beratungsfirmen. FIThydro untersucht die genannten Fragestellungen an 13 Testanlagen (existierende Wasserkraftanlagen) in vier Europäische Regionen: Skandinavien, den Alpen, in Frankreich/Belgien und auf der Iberischen Halbinsel. Nähere  Informationen finden Sie unter FIThydro.eu

Projekt Retentionspotentialstudie am Inn

Im Rahmen des Projektes werden hochwasserrelevante und morphologische Fragestellungen an Inn und Salzach untersucht.

Mehr dazu auf der Seite des Projekts.

 

 

Hohe Auszeichnungen am Lehrstuhl und an der Versuchsanstalt Obernach

Am 5. Dezember 2016 erhielten Prof. Peter Rutschmann und Dipl.-Ing. Albert Sepp die Heinz Maier-Leibnitz-Medaille im Rahmen einer Feierstunde im Hotel Bayerischer Hof.

Diese hohe Auszeichnung wurde von Präsident Herrmann verliehen "in Würdigung der bahnbrechenden ingenieurwissenschaftlichen Leistungen bei der Konzeption, Planung und technischen Realisierung eines neuartigen Wasserkrafttyps, der wirtschaftliche und ökologische Vorteile optimal miteinander verbindet."

Im Bild: VP Thomas Hofmann, Prof. Peter Rutschmann, Dipl.-Ing. Albert Sepp und Präsident Wolfgang Herrmann anlässlich der Preisverleihung. Foto: Andreas Heddergott/TUM.
Zur Laudatio: http://www.wb.bgu.tum.de/fileadmin/w00boi/www/Laudatio2016.pdf
 

Am 22. Oktober 2015 wurde Prof. Peter Rutschmann durch Staatsministerin Ulrike Scharf die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Umwelt verliehen.    
Zur Laudatio: www.stmuv.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/verdienst_umwelt/detailansicht.htm